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Copyscape: Abstrafung vermeiden, Duplicate Content aufspüren

Immer wieder kommt es im Internet zum Klau von Texten, die sich plötzlich auf ganz unterschiedlichen Webseiten wiederfinden. Suchmaschinen können aber nicht so ohne Weiteres feststellen, welches die Originaltexte und welches die Kopien sind. Gern gesehen wird Duplicate Content (Doppelte Inhalte) jedoch von keiner Search Engine. Möglicherweise findet sogar eine Abstrafung statt und Seiten verlieren Rankingpositionen. Zum Ärger über die Urheberrechtsverletzung kommen dann für den Seitenbetreiber echte Nachteile trotz aller mühsamen SEO-Anstrengungen hinzu. Eine Option, um das zu vermeiden, bietet Copyscape.

Der Webdienst ist ein teils kostenfreies, teils gebührenpflichtiges Angebot zum Aufspüren von Textdubletten. Seit 2004 wird die Dienstleistung angeboten und findet seither weltweit breite Verwendung. Auch wenn es verschiedene Alternativen gibt, hat sich Copyscape einen Namen in der Online-Welt gemacht. Was tun, wenn der Firmenblog wegen regelmäßigem Content-Klau im Ranking nicht von der Stelle kommt? Wie verhindern, dass die exklusive Markenbeschreibung im Online-Shop auf dutzend anderen Seiten ebenso auftaucht? Eine Plagiatsoftware, wie die von Copyscape kann hier die Lösung sein.

Drei Optionen zum Aufspüren von Textkopien bietet der Dienst:

1 – Basisdienst (kostenfrei): manuelle Abfragen

In der Grundausführung lässt sich Copyscape gratis einsetzen. Sie geben einfach Ihre Webadresse ein und das Programm führt einen Netzabgleich auf Internet-Dubletten durch. Wenn es signifikante Übereinstimmungen von längeren Texten, Absätzen oder Textpassagen gibt, zeigt das die Software an. Nachteil im Basisangebot: Jede Vergleichsanfrage muss manuell einzeln durchgeführt werden.

Die Ergebnisse sind außerdem auf zehn Treffermeldungen begrenzt. Für eine Nachprüfung bei konkretem Verdacht oder einen ersten Check im Überblick lohnt sich der Basisservice aber allemal. Wer etwa für eine Seite einen plötzlichen und dramatischen Traffic-Einbruch feststellen muss, kann auf diese Weise eine mögliche Ursache entdecken.

2 – Premiumangebot (5 US-Cent pro Abfrage): auch für offline Texte

Copyscape ist aber kein mildtätiger Verein, der Webseitenbetreibern aus purer Freundlichkeit unbegrenzte Webseitenchecks zur Verfügung stellt. Das Abfragevolumen pro Webseite ist in der Basisversion monatlich limitiert. Für umfassende Überprüfungen steht ein kostenpflichtiges Angebot bereit, das um weitere Leistungen erweitert ist. So werden in der Premiumversion gegebenenfalls auch mehr als zehn Treffer angezeigt und die Suche lässt sich auf bis zu 10.000 Unterseiten ausdehnen. Gleichzeitig ist es möglich, Originaltexte, die offline bereitgehalten werden auf ihr Vorkommen im Web zu überprüfen (separate Eingabe der Texte via copy & paste in die Suchmaske). Pro Suchabfrage werden bei Copyscape Premium fünf US-Cent verlangt. Einzelne Suchläufe lassen sich via API Schnittstelle teilweise auch automatisieren.

3 – Copysentry (ca. 5 Dollar pro Monat für bis zu zehn Seiten): automatisierte Checks

Einen Komplett-Service für Webseiten mit kontinuierlicher Dublettenüberprüfung erlaubt schließlich ein Abonnement von „Copysentry“. Einmal wöchentlich wird mit diesem Service ein Internetabgleich durchgeführt, für zehn Seiten einer Webdomain in der Standardausführung (4,95 US-Dollar im Monat). Der Check ist erweiterbar für bis zu 500 Einzelseiten (plus 25 Cent pro Seite). In der Professional Variante wird sogar ein täglicher Check vorgenommen (19,95 Dollar monatlich, erweiterbar für 1 Dollar pro zusätzlicher Seite. Bei einem Fund erhält der Seitenbetreiber eine E-Mail-Benachrichtigung. Der Website-Check läuft automatisiert.

Abstrafungen zuvorkommen durch Content-Abgleich

Wer als Shop-Betreiber verhindern will, dass viele Stunden Arbeit in einem Nu verloren gehen, dürfte an einem wirksamen Schutz vor Duplicate Content ein großes Interesse haben. Bereits über das kostenfreie Angebot von Copyscape lässt sich hier durch regelmäßiges Prüfen manches Ungemach vermeiden. Ab wann sich ein Aufspringen auf eine der kostenpflichtigen Varianten lohnt, muss jeder Seitenanbieter natürlich selbst entscheiden. Besonders für umfangreiche Abfragen kann die Angelegenheit auch schnell eine kostspielige Angelegenheit werden.

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Über Rene Härer

Rene Härer
Hallo! Mein Name ist René Härer und nachdem ich in Tübingen Geschichtswissenschaften und Philosophie in Tübingen studiert habe, schrieb ich Artikel für verschiedene Hochglanz-Magazine und war für die Pflege mehrerer Online-Präsenzen zuständig. Im Content Marketing Team von arboro bin ich für die Text-Erstellung zahlreicher Kundenprojekte zuständig und versuche täglich die richtigen Worte zu finden.

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