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Die besten Tipps zum Schutz vor einer
Google Penalty (Abstrafung)

1. Von gelben und roten Karten – Was ist eine Google Penalty?
2. Wie erkenne ich eine automatische Google Penalty?
3. Wie grenze ich den von der Google Penalty betroffenen Bereich meines Onlineshops ein?
4. Die häufigsten Gründe für eine Abstrafung:
4.1 Gründe für eine Google Penalty im OffPage Bereich
4.2 Gründe für eine Google Penalty im OnPage Bereich
5. Der Reconsideration Request - Wie Sie die richtige Reaktion auf eine manuelle Sperre zeigen
5.1 Analysieren Sie manuelle Verwarnungen so genau wie möglich!
5.2 Behebung falscher SEO-Maßnahmen
5.2.1 Bereinigen Sie Ihr Backlink Profil von schlechten Links!
5.2.2 Überarbeiten Sie Ihren Content!
6. Erstellen Sie eine „Disavow“ Textdatei!
7. Fazit – Prävention statt Reaktion! So schützen Sie sich effektiv vor einer Google Sperre

Quellen

 

1. Von gelben und roten Karten – Was ist eine Google Penalty?

Unter einer Google Penalty wird grundsätzlich die Herabstufung einzelner Websites innerhalb des Suchmaschinenrankings bis hin zum Ausschluss kompletter Domains aus dem Suchmaschinenindex verstanden.

Wie beim Fußball muss sich auch bei der Suchmaschinenoptimierung an bestimmte  Spiel-Regeln gehalten werden. Stellvertretend für alle Suchmaschinen beziehen wir uns auf den Branchengiganten Google, der Richtlinien für Webmaster (Seitenbetreiber) einer Domain definiert hat und immer weiter ausdifferenziert.

Wer gegen eine oder mehrere dieser Google Webmaster Guidelines verstößt, erhält eine Penalty, was übersetzt soviel wie Verwarnung oder Abstrafung bedeutet und vergleichbar mit einer gelben oder roten Karte während eines Fußballspiels ist.

Unterschieden wird eine Google Penalty in eine  manuelle Verwarnung und automatische Abstrafung:

Eine manuelle Verwarnung bezieht sich auf unerlaubte Techniken der Suchmaschinenoptimierung von Webmastern. In diesem Fall bekommen Sie eine Benachrichtigung über die genauen Verstöße vom Google Quality Team aus Dublin. Um in der Metapher zu bleiben: Sie sind zwar noch nicht vom Platz gestellt spielen aber unter verstärkter Beobachtung des Schiedsrichters (Google Quality Team) weiter.

Eine automatische Abstrafung erhalten hingegen Webmaster, wenn Ihre Maßnahmen einer nicht Spam-Guideline konformen Suchmaschinenoptimierung aufgrund eines der zahlreichen Algorithmus Updates (Panda, Penguin, Payday Loan, Pahntom, etc.) automatisch erkannt worden sind und sanktioniert werden.

Jetzt spielen Sie also nicht mehr nur unter Beobachtung des Schiedsrichters sondern erhalten gegenüber dem Rest Ihrer Gegenspieler ein deutliches Handicap in Form einer Herabstufung Ihrer Keyword-Rankings oder Verlust der Sichtbarkeit Ihrer Domain. Sie werden also nicht nur vom derzeitigen Spiel ausgeschlossen sondern müssen über einen längeren Zeitraum beweisen, dass Sie sich konform gegenüber den gegebenen Spielregeln verhalten.

 

2. Wie erkenne ich eine automatische Google Penalty?

Bei einer durch Algorithmus Updates verursachten automatischen Penalty, besteht das erste Problem darin zu erkennen, welche Bereiche Ihres Shops von der Abstrafung überhaupt betroffen sind.

Um diesen Bereich exakt eingrenzen und wirksame Maßnahmen einzuleiten, bedarf es einerseits einer Reihe verschiedener SEO-Tools, mit denen beispielsweise Kategorie-Seiten, Atikeldetail-Seiten oder bestimmte Keywords genau untersucht werden können.

Anhand zwei verschiedener Kennzahlen lässt sich die Vermutung einer automatischen Abstrafung erkennen:

  1. Die Visibility Ihrer Domain verschlechtert sich drastisch:
    Verschiedene Tools analysieren die Visibility, also die Sichtbarkeit Ihres Shops im Netz anhand eines Index. Bricht dieser plötzlich massiv ein, ist das erste Anzeichen für eine Abstrafung durch Google gegeben.
  2. Ein zweites Indiz ist der massive Verlust von Rankingpositionen für Ihre bisher stärksten Keywords in den Suchergebnisseiten (SERPs) von Google. Ranken diese Keywords nicht mehr wie gewohnt und fallen in kürzester Zeit sehr stark ab, dann ist auch ein zweites Anzeichen einer Abstrafung gegeben.

Oft liegt aber zusätzlich die Schwierigkeit darin, eine Penalty von einer fehlerhaften Indexierung zu unterschieden. Sind etwa umfangreiche Änderungen auf Ihrer Domain vorgenommen wurden, etwa durch einen Relaunch Ihres Online Shops, kann es auch sein, dass der Crawler der Suchmaschinen die Seiten Ihres Shops nicht korrekt lesen und auswerten kann. Im schlimmsten Fall droht ein Ausschluss aus dem Index und Ihr Shop ist in den Suchergebnisseiten (SERPs) nicht mehr auffindbar.

Für die Beantwortung der Frage, ob Sie von einer automatischen Google Sperre betroffen sind, benötigt es neben ausgereiften Tools der Suchmaschinenoptimierung die Expertise einer erfahrenen SEO-Agentur, die bereits auf zahlreiche erfolgreiche Lösungen aus der Google Sperre in ihren Referenzen verweisen kann.

 

3. Wie grenze ich den von der Google Penalty betroffenen Bereich meines Onlineshops ein?

Nachdem die Abstrafung erkannt wurde, geht es darum die betroffenen Teilbereiche der Domain zu analysieren. Hier können zwei grundsätzliche Unterscheidungen getroffen werden. Einmal geht es um die Frage wie ausufernd die Sperre ist,  also welche Bereiche Ihrer Domain betroffen sind. Auf der anderen Seite wird der Grad der Abstrafung zur Hand genommen.

  1. Sidewide Penalty = Die ganze Domain ist betroffen
    Von einer Domain-weiten Abstrafung spricht man dann, wenn die komplette Domain oder sogar mehrere Domains eines Webmasters von einer Google Penalty betroffen sind.  Dies kann bis zu einem Ausschluss aus dem Index führen, etwa für Seiten, die terroristische, rassistische oder pornografische Inhalte aufweisen.

  2. Page Level Penalty = Es sind abgrenzbare Teilbereiche einer Domain des Webmasters betroffen.
    Dies können verschiedene Kategorien Ihres Shops sein, die beispielsweise durch gekaufte Links („unnatürliche Backlinks“) gegen Google Richtlinien verstoßen oder Sie verlieren Rankings für bestimmte Keywords (Keyword-Ebene), die Sie zu häufig auf einer oder mehreren Seiten benennen. Abgestraft werden auch Seiten, die ausschließlich Money Keywords verwenden, etwa durch die Voranstellung der Adjektive günstiger, noch günstiger oder am günstigsten vor ein bestimmtes Keyword.

Die verschiedenen Grade der Abstrafung werden wie folgt unterteilt:

-30 Penalty: Hier spricht man von einer Herabstufung einer Domain hinter die ersten 30 Suchergebnisse, also einer Listung ab Platz 31. Hier besteht die Schwierigkeit wieder darin, die Penalty als solche zu erkennen und nicht mit einem Verlust der Rankingpositionen zu verwechseln, die aufgrund einer unzureichenden Suchmaschinenoptimierung entstanden ist.

-950 Penalty: Diese Sanktionierung bewirkt, dass die Domain zwar nicht ganz aus dem Index verschwindet, aber nicht mehr in den Top 100 rankt. Diese Abstrafung betrifft  erfahrungsgemäß nicht immer nur ganze Domains, sondern auch einzelne URLs oder Keywords.

Index Conclusion: Hier liegt ein Ausschluss aus dem Google Index vor. Das heißt, dass einzelne Unterseiten Ihrer Domain oder diese komplett aus dem Index von Google gefallen sind, also über organische Suchanfragen nicht mehr auffindbar ist.

 

4. Die häufigsten Gründe für eine Abstrafung:

Nachdem wir die Google Penalty nun erkannt und eingegrenzt haben, wollen wir jetzt  die häufigsten Gründe für eine solche Abstrafung diskutieren, damit diese im besten Fall gar nicht erst eintritt, bzw. Sie – wenn Sie bereites von einer solchen betroffen sind – effektive Maßnahmen ergreifen können, um sich aus dieser wieder zu lösen und Ihre Sichtbarkeit und Rankingpositionen für Ihre Keywords wieder zu steigern.

Allgemein lassen sich die Gründe für eine Abstrafung in zwei verschiedene Bereiche unterteilen, die sich an der Unterteilung für vergleichbare andere SEO-Maßnahmen orientieren – Gründe für eine Google Penalty im OffPage und OnPage.Bereich

 

4.1 Gründe für eine Google Penalty im OffPage Bereich

Google geht seit der Einführung des Penguin Updates 2012 gegen eine unnatürliche Backlinkstruktur vor. Diese Strukturen zeichnen sich in erster Linie durch gekaufte oder gemietete Links aus. Google entwertet seitdem nicht nur die Links der Seiten, sondern bewertet die URLs mit einer solch unnatürlichen Linkstruktur auch schlechter, sodass diese in den Rankings deutlich abrutschen.

Was ist der Unterschied zwischen einem natürlichen und unnatürlichen Linkprofil?

Ein natürliches oder auch organisches Linkprofil besteht zum größten Teil aus organischen Links, also Verweisen auf Ihre Domain, die einen inhaltlichen Bezug zu den  Inhalt Ihrer Seiten herstellen. Häufig werden Linktexte (Ankertexte) verwendet, die eine Variation Ihres Domainnamens beinhalten, z.B.: meinshop.de, www.meinshop.de oder meinshop. Wenn diese Links die häufigsten Linktexte ausmachen, die auf Ihre Domain verweisen, dann können Sie von einem natürlichen Backlinkprofil Ihrer Seite ausgehen. Ein weiterer beliebter natürlicher Ankertext ist etwa, hier.

Ein unnatürliches Linkprofil lässt sich in der Regel an drei verschiedenen Merkmalen erkennen.

 

1. Die Verwendung harter Keywords als Linktexte

Das massenhafte Verlinken solcher Linktexte (Ankertexte) war vor dem Penguin Update gängige Praxis um die vordersten Plätze in den Suchergebnisseiten zu erreichen. Selbst seriöse Ratgeberseiten haben mit durchaus guter Absicht diese Keywords gesetzt. Matt Cutts, der oberste Webspam-Hüter Googles, weist in seinem Video zum Penguin Update 2.0 darauf hin, dass die Verlinkung harter Keywords nun als Grund einer Entwertung gesehen wird.

Nach seiner Aussage sind gute Linktexte, sogenannte Longtail Keywords, die in einem bestimmten inhaltlichen Kontext stehen und genauer auf die für den User zu erwartenden Informationen verweisen, die bessere Alternative.

 

2. Die Verwendung von Money Keywords als Linktexte:

Hierbei handelt es sich oft um die Erweiterung des Domainnamens oder häufig gesuchter Keywords mit beliebten e-Commerce Adjektiven günstig, besonders günstiger, günstiger oder auch billig, billiger, am billigsten.

 

3. Die nichtbeachtete Linkherkunft:

Hier kann der Link sauber gesetzt und mit einem vernünftigen Linktext versehen sein, jedoch erscheint die Quelle des Links nicht vertrauenswürdig. Oft sind diese Webseiten in einer anderen Sprache als Ihr Online Shop verfasst oder kommen von PR Seiten, Linkfarmen oder andere Seiten, die augenscheinlich nichts mit Ihren Inhalten zu tun haben, die Themenrelevanz also nicht gegeben ist.

Google geht nun davon aus, dass durch die Verwendung harter Linktexte, Money Keywords oder der nichtvertrauenswürdigen Herkunft der Links eine Unnatürlichkeit Ihres Backlinkprofils entstanden ist, die keinen inhaltlichen Bezug zu den Produkten Ihres Shops aufweisen. Die gesetzten Links sorgen also nicht dafür, dass User relevante oder zusätzliche Informationen zu ihren Suchanfragen erhalten.  Dementsprechend werden die Links entwertet und die betreffenden URLs Ihres Shops abgestraft.

 

4.2 Gründe für eine Google Penalty im OnPage Bereich

Zur besseren und genaueren qualitativen Bewertung der Inhalte im Netz rollt Google bereits seit 2011 in regelmäßigen Abständen sogenannte Panda Updates aus. Im Gegensatz zu den zahlreichen Penguin Updates geht es hier nicht um die Bewertung der Backlink Struktur Ihres Onlineshops sondern um die Prüfung dargestellter Inhalte, des sogenannten Contents auf Ihre Webseiten.

Ziel ist es, Seiten mit wenig relevanten Informationen für den User so abzuwerten, dass man von einer automatischen Penalty Ihres Shops durch die Aktualisierung des Panda Updates sprechen kann.

 

Folgende Kriterien führen zu einer Abwertung Ihres Contents.

Doppelte Inhalte (Duplicate Content): Diese kommen beispielsweise zustande, wenn Sie Herstellertexte für Ihre Artikeldetailseiten verwenden. Hier werden Inhalte gezielt kopiert, die bereits unter einer anderen URL auffindbar sind, für den User also keinen Mehrwert generieren.

Inhaltsleerer Content: Dieser tritt häufig auf, wenn versucht wird kopierte Inhalte neu zu formulieren ohne diese auf die Anforderungen Ihrer User zu spezifizieren. Google bewertet diesen Content zwar nicht als doppelte Inhalte, einen Mehrwert für Ihre User haben Sie jedoch auch hier noch nicht geschaffen.

Spam Content / Keyword Stuffing / Keyword Trageting: Dieser Punkt bezieht auf Maßnahmen von Webmastern, die versuchen mit Hilfe einer unnatürlich häufigen Keyword-Setzung im Content der URLs Positionen in den Rankings zu verbessern. Weiterhin wertet Google Inhalte ab, die augenscheinlich als pure Werbung (engl. Spam) zu bewerten sind, etwa automatisch übersetzte Seiten oder die direkte Platzierung von Werbung in Ihrem Content.

Versteckte Inhalte (Hidden Content): Früher war es unter vielen SEOs gängige Praxis den Content bewusst in Randbereiche der Seite zu verschieben, damit vor allem im e-Commerce Sektor kein störender Text von den angezeigten Produkten ablenkt. Damit der Content dennoch in die Bewertung der Seite einfließt, wurden Texte etwa geweißt und vor einem weißen Hintergrund oder eingeklappt (engl. hidden) präsentiert. Google hat diese Maßnahmen erkannt und sorgt für eine Abwertung versteckter Inhalte.

Präsentation alter Inhalte: Grundlage hierfür bildet das Caffeine Update von 2010, dass URLs mit aktuellen Inhalten besser bewertet und veralteten Content in den Suchergebnissen nach unten rutschen lässt.

 

5. Der Reconsideration Request  - Wie Sie die richtige Reaktion auf eine manuelle Sperre zeigen

In Punkt vier haben wir die häufigsten Gründe für eine automatische Google Penalty, also die starke Abwertung Ihres Shops bedingt durch ein Update des Algorithmus besprochen. In diesem Punkt wollen wir nun konkret auf die Maßnahmen eingehen die Sie einleiten sollten, wenn Sie bereits manuell auf einen Verstoß gegen die Google Guidelines aufmerksam gemacht wurden (gelbe Karte).

Wie in Punkt 1 schon erwähnt, erhalten Sie in Ihrem Google Webmaster Account eine Nachricht vom Google Web Spam Team aus Dublin mit einem oder mehreren Hinweisen zu den konkreten Verstößen gegen die Richtlinien.

Der Vorteil einer manuellen Verwarnung gegenüber einer automatischen Abstrafung besteht darin, dass ihre Sichtbarkeit und die gewonnenen Rankingpositionen erst nach einiger Zeit Werte verlieren. Google schenkt Ihnen also ein wenig Zeit, um Ihre SEO-Maßnahmen gemäß den Google Guidelines zu korrigieren. Dennoch sollten Sie die Nachrichten des Google Webspam Teams ernst nehmen und auf die inhaltlichen Details achten, damit Sie Gegenmaßnahmen effektiv einleiten können.

Für eine Lösung dieser manuellen Verwarnung durch Google sollten Sie einen Antrag auf eine erneute Überprüfung Ihres Linkprofils und der Inhalte Ihres Online Shops stellen – den sogenannten Reconsideration Request. Eine Anleitung für die Sendung eines Reconsideration Requests finden sie hier.

Ein guter Antrag für eine erneute Prüfung Ihrer Methoden zu Suchmaschinenoptimierung enthält mindestens diese drei Merkmale:

  1. Die genaue Beschreibung des Qualitätsproblems Ihrer Website
  2. Erläuterung der Schritte, die zum Beheben des Problems ergriffen wurden
  3. Dokumentation des Erfolgs Ihrer Bemühungen.

Aus unserer Erfahrung heraus müssen in den meisten Fällen ein bis zwei Anträge gesendet werden, damit das Google Web Spam Team zufrieden ist und die Verwarnung aufgehoben wird.

Die jeweiligen Korrekturen können – je nach Einzelfall – äußerst umfangreich sein und eine gewisse Komplexität aufweisen. Wir wollen Ihnen hier einige beispielhafte Tipps anbieten, die unserer Erfahrung nach elementare Arbeitsschritte bilden, um den Verstoß gegen die Guidelines zu beheben und sich der Verwarnung einer gelben Karte wieder zu entziehen.

Wir weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, diese Maßnahmen nicht als eine festgelegte Reihenfolge, sondern lediglich als Hinweise zu betrachten. Je nach individuellem Fall benötigen einige Punkte keine Beachtung oder müssen andere Maßnahmen genauer betrachtet und bearbeitet werden.

 

5.1 Analysieren Sie manuelle Verwarnungen so genau wie möglich!

Der erste Schritt für einen erfolgreichen Reconsideration Request besteht – wie bei allen SEO-Maßnahmen überhaupt – in einer genauen Analyse der Meldungen des Google Web Spam Teams an Sie. Rufen Sie dazu in den Google Webmaster Tools die manuellen Maßnahmen auf um festzustellen, ob Google überhaupt Maßnahmen gegen Ihre Webseite ergriffen hat.

Wir haben  die Erfahrung gemacht, dass meist eine unnatürliche Backlinkstruktur oder mangelhafte Inhalte (Content) Auslöser für eine manuelle Verwarnung sind. Aus diesem Grund geht es bei der Behebung der Fehler meist um die Bereinigung Ihres Backlinkprofils oder der Überarbeitung des Contents in Ihrem Online Shop. Aus diesem Grund konzentrieren wir uns auf diese beiden Maßnahmen, behandeln zuerst die Problematik eines unnatürlichen Linkprofils und wenden uns nachfolgend schlechten Inhalten zu.

 

5.2 Behebung falscher SEO-Maßnahmen

 

5.2.1 Bereinigen Sie Ihr Backlink Profil von schlechten Links!

Eine exakte Analyse Ihrer Backlinks, also der externen Links, die auf Seiten Ihres Shop verlinken ist Grundvoraussetzung für eine effektive Bereinigung Ihres Backlinkprofils und steht bei einer Verwarnung wegen unnatürlicher „Links zu Ihrer Website“ zuallererst auf dem Plan.

 

In den Google Webmaster Tools erhalten Sie eine Übersicht über die Linkstruktur Ihres Shops. Jetzt geht es darum, die guten von den schädlichen Links zu unterscheiden. Diese Entscheidung ist nicht immer gleich exakt zu bestimmen, wie wir unter Punkt 4 in den Gründen für eine Google Penalty im OffPage Bereich beschrieben haben.

Aus diesem Grund beruht die Definition der Qualität Ihrer eingehenden Links eines gewissen Erfahrungsschatzes der nicht zu unterschätzen ist und im besten Fall von einer erfahrenen SEO-Agentur übernommen werden sollte.

Wenn Sie alle schlechten Links identifiziert haben, sollten Sie die jeweiligen Webmaster der Link-gebenden Domains anschreiben und eine Anfrage bezüglich der Linkentfernung oder der Setzung aller Links auf Ihre Seite auf NoFollow setzen. Dies wird Ihnen wahrscheinlich nicht bei jedem Webmaster gelingen, oftmals scheitert es schon an der Erreichbarkeit oder Identifikation.

 

5.2.2 Überarbeiten Sie Ihren Content!

Ein weiterer Grund für eine manuelle Abstrafung besteht in der nicht Google konformen Bereitstellung verschiedener Inhalte auf Ihren Seiten (OnPage). Wie wir ebenfalls in Punkt vier beschrieben haben, geht es im OnPage Bereich vor allem darum, einzigartige Inhalte zu präsentieren. Dieser Unique Content sollte auf die spezifischen Probleme Ihrer Besucher eingehen und die bestmöglichen Lösungen für ein Problem mithilfe Ihrer Produkte anbieten. Gemäß dieser Maßgabe sollte auch der Content in Ihrem Online Shop ausgerichtet sein.

Unter anderem sollten Sie darauf achten, keine doppelten Inhalte (Duplicate Content) zu präsentieren, einzigartige Meta Tags zu setzen und Ihre Inhalte nicht zu verstecken, sondern für alle möglichst gut sichtbar zu platzieren.

Eine tiefergehende Betrachtung für eine Bildung hochwertiger Inhalte, die Google und Ihre Besucher gleichermaßen honorieren, finden sie hier !

 

6. Erstellen Sie eine „Disavow“ Textdatei!

Wie wir beschrieben haben ist es nicht immer möglich die Webmaster der Linkgebenden Seite auszumachen oder Sie haben auf Ihre Anfrage nach Entwertung der betreffenden Links keine Antwort erhalten.

Nun haben Sie die Möglichkeit eine Textdatei (.txt) zu erstellen und diese an Google zu senden. Mit Hilfe dieser Datei weisen Sie Google zum einen darauf hin die schlechten Links erkannt zu haben zum anderen können Sie damit Google darum bitten, diese zu entwerten, also für ungültig zu erklären. In der Textdatei werden alle Links zusammengetragen, die Sie nicht selbst entwerten konnten und per Disavow Tool direkt an Google gesendet.

Bitte beachten Sie, dass die Links weiterhin auf der Liste „Links zu Ihrer Website“ gelistet sind. Diese sind von Google lediglich mit einem unsichtbaren NoFollow-Tag markiert, werden aber nicht aus Ihrer Liste entfernt. Weiterhin ist der komplette Disavow Prozess automatisiert, sodass Sie keine Anmerkungen in die Liste mit besonderer Dringlichkeit bestimmter Links oder andere Nachrichten an Google integrieren können.

 

7. Fazit – Prävention statt Reaktion!  So schützen Sie sich effektiv vor einer Google Sperre

Auch wenn es sich mittlerweile nach einer standardisierten SEO-Empfehlung anhört, die Ihnen auf unseren Seiten immer wieder begegnet. So gilt jedoch auch hier der immer gleiche Leitspruch – eine effektive Prävention gegen eine Google Penalty ist immer die bessere, weil vor allem kostengünstigere Variante als eine dann initiierte oder betriebene Reaktion auf manuelle Verwarnungen oder einer automatischen Abstrafung.

Unser Tipp lautet daher: Integrieren Sie nachhaltige SEO-Maßnahmen in Ihre tägliche Arbeit oder überlassen Sie dies einer erfahrenen Online Marketing Agentur, die Ihre Inhalte und Ihr Linkprofil auf Hochwertigkeit und Einzigartigkeit prüft und Sie in diesem Prozess gewinnbringend unterstützt!

Eine, durch die Verletzung der Google SEO-Spielregeln, ausgesprochene gelbe (manuelle Penalty) oder rote Karte (automatische Abstrafung) kann am besten durch eine nachhaltige SEO-Strategie für Ihren Online Shop vorgebeugt werden.

Wir, von arboro, bieten Ihnen eine individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Online Marketing Strategie, die sowohl mit den Google Guidelines gegen Web Spam konform, als auch auf die individuellen Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe eingeht. Kontaktieren Sie uns einfach!

 

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Quellen

Guna Nadar: Google Penalty Recovery an prevention. A must have guide for all webmasters. CEO, SubmitNme 2014
https://support.google.com/webmasters/answer/35843?hl=de    
http://www.sistrix.de/frag-sistrix/google-penalties/
http://www.sistrix.de/frag-sistrix/google-penalties/welche-arten-einer-google-penalty-abstrafung-gibt-es-und-wo-liegen-die-unterschiede/
https://de.onpage.org/wiki/Penalty

Bilder:
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