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Universal Search – Chance und Herausforderung zugleich

Hinter dem Begriff Universal Search verbirgt sich die Zusammenführung der horizontalen und vertikalen Suche im Rahmen der regulären Suchergebnisse der Suchmaschine Google. Konkret ist damit gemeint, dass Suchende zu einem bestimmten Schlagwort nicht nur allgemeine Informationen (horizontale Suche) in der organischen Suche finden, sondern auch spezielle Ergebnisse aus den Bereichen News, Bilder oder Shopping (vertikale Suche) erhalten. Ziel ist es dem Nutzer noch mehr informative Ergebnisse und nützliche Fakten zu liefern. Weil hier vermehrt mediale Ergebnisse wie Bilder, Videos und News geliefert werden, spricht man auch von Rich Media Inhalten.

Eingeführt wurde die Universal Search 2007. Im Einzelnen greift die Universal Search auf folgende Bereiche aus der vertikalen Suche zurück: Google News, Google Shopping, Google Plus, Google Bilder, Videos (YouTube), Google Maps und der Knowledge Graph, eine rechts der Suchergebnisse dargestellte Infobox, die vorrangig zu bekannten Personen, Bauwerken, Orten oder Tieren nützliche Fakten liefert. Eine Erweiterung der Universal Search erfolgte mit „Search Plus Your World“. Damit erhalten Nutzer von Google Produkten (z.B. Gmail, Google Plus) personalisierte Ergebnisse zu einem Schlagwort. Diese Entwicklung soll dem Umstand Rechnung tragen, dass vermehrt soziale Signale bei der Suche nach Informationen und Produkten eine Rolle spielen. Mit den sogenannten Social Signals sind Inhalte aus sozialen Netzwerken gemeint.

Welche Bereiche bei der Universal Search vermehrt dargestellt werden, ist stark vom Suchbegriff anhängig. So zeugen Transaktions-Suchanfragen (z.B. Produkt + „kaufen“ oder „bestellen“) von einer eindeutigen Kaufabsicht, weshalb Google dann in der Universal Search vorrangig Shopping-Ergebnisse liefert. Sucht der Nutzer aber nach einem aktuellen Ereignis (z.B. Fußball-WM 2014, Schneesturm, Super Bowl) werden ihm Echtzeit-Ergebnisse beispielsweise von Twitter geliefert. Unternehmen und Anbieter haben die Chance über verschiedene Inhalte in den Suchergebnissen zu landen.

Kritik und Auswirkungen auf SEO

Streitpunkte der Universal Search ist unter anderem, dass Nutzer mehr Zeit auf Google-internen Seiten verbringen und die gesuchte Information (z.B. Wie groß ist Berlin?) finden, ohne auf die Zielseite klicken zu müssen. Hier müssen die Webseiten einen Verlust von Besuchern und Nutzungsdauer sowie Conversions hinnehmen. Gleichzeitig steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer auf eine Werbeanzeige klicken je länger sie sich auf der Suchergebnisseite bewegen. Dies wiederum beschert dem Suchmaschinenriesen mehr Werbeeinnahmen über das AdWords Werbesystem. Streitbar ist auch die Tatsache, dass mit der Integration der Universal Search die Anzahl der organischen Treffer in den SERPs sinkt. So kann es vorkommen, dass anstelle der Top 10 nur noch 4 organische Ergebnisse angezeigt werden. Folglich werden Webseiten trotz guten Rankings und umfassender Suchmaschinenoptimierung erst nach dem Scrollen sichtbar.

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