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Sitelinks – Verschiedene Varianten, ein Ziel

Als Sitelinks werden von der Suchmaschine Google Links bezeichnet, die zusätzlich zur URL in den Suchergebnissen anzeigt werden und dem User bei der Suche behilflich sein sollen. Sie können in drei unterschiedlichen Formen dargestellt werden: Als so genannte „Expanded Sitelinks“, als reduzierte Version ohne Beschreibung sowie unterhalb der AdWords Anzeigen. Bis auf letzteres können diese allerdings nicht vom Webmaster „hinzugefügt“ werden, sondern lediglich optimiert. Ob ein Suchergebnis mit den Sitelinks angezeigt wird, entscheidet die Suchmaschine nach einem bestimmten Algorithmus. Es wird beispielsweise anhand der internen Verlinkung von Seitens der Suchmaschine versucht, zusätzliche Informationen anzuzeigen, die für den Suchenden innerhalb einer URL relevant sein können.

Reguläre Sitelinks, Erweiterungen und Anzeigen-Links

In ihrer Grundform handelt es sich bei den Sitelinks lediglich um einfache Verlinkungen, die direkt zu einer Unterseite einer URL führen, die dem Internetnutzer als Ergebnis in den SERPs angezeigt wird. Sie befinden sich unterhalb der Meta Description eines Suchtreffers. Google liefert die Sitelinks nicht für jedes Ergebnis einer Suchanfrage aus, sondern lediglich für die relevant erscheinenden Webseiten. In der so genannten „Expanded“-Version umfassen die Links (in der Regel Hauptkategorien der Webseite) den Title, eine kurze Beschreibung sowie eine deutliche optische Hervorhebung durch eingerückte Darstellung und mehr Weißraum. Diesbezüglich erntet Google heftige Kritik, da der ohnehin schon stark umkämpfte Platz auf den oberen Positionen in den SERPs verkleinert wird. Gleichzeitig entfällt ein Hauptteil des Traffics auf die Suchmaschine selbst, der Internetnutzer sucht nicht mehr in der Zielseite selber. Was wiederum die Verweildauer auf der Webseite verringert, die ein wichtiger Faktor für das Google Ranking darstellt. Weiterhin wird bemängelt, dass Google den Webmastern die Grundlage – oder auch Motivation – nimmt, die Webseiten eigenständig so zu optimieren, dass die Inhalte und Produkte über die organische Suche gefunden werden. Außerhalb der organischen Suchergebnisse werden die Sitelinks unterhalb der AdWords Anzeigen ähnlich zur „Expanded“-Version dargestellt. Dies erscheint vor allem dann als sinnvoll, wenn Nutzer lediglich nach einem Markennamen oder Unternehmen suchen, ohne spezielle Angaben zu machen, was gesucht wird – beispielsweise bei Bekleidungsmarken.

Anpassungen der Sitelinks

Der Webmaster kann nur schwer beeinflussen, ob zu seiner Webseite die Sitelinks in den SERPs angezeigt werden oder nicht. Gleichzeitig hat er wenig Einfluss darauf, welche Unterseiten hierzu verwendet werden. Ihm bleibt lediglich die Option einzelne Unterseiten – wie beispielsweise das Impressum oder die ABGs – auszuschließen. Dies ist über die Webmaster Tools von Google möglich. Anders als bei den organischen Treffern hat der Webmaster bei den AdWords Anzeigen die Möglichkeit, die Sitelinks nach Belieben hinzuzufügen, anzupassen oder zu entfernen. Ziel ist stets die Verbesserung der CTR (Click-Through-Rate). 

 

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