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Google Ads Profit-Rechner – welchen ROAS brauchen Sie wirklich?

Ihr Google-ROAS sagt nicht, was Sie verdienen. Dieser Rechner schon: Break-even, wirtschaftlicher Ziel-ROAS und der Bereich, in dem Ihr Deckungsbeitrag nach Marketing voraussichtlich am höchsten ist.

Sie haben nicht einen ROAS. Sie haben drei.

Google Ads meldet einen ROAS. Ihr Shop verdient mit einem anderen. Und Ihr Unternehmensziel verlangt einen dritten. Der Profit-Rechner stellt alle drei nebeneinander:

  • Von Google gemessener ROAS: der Wert in Ihrem Google-Ads-Konto

  • Wirtschaftlicher ROAS: bereinigt um Mehrwertsteuer, Retouren und Ihre Tracking-Einstellungen

  • Erforderlicher ROAS: der Wert, den Ihr Ziel-Deckungsbeitrag verlangt

Was ist Ihr Ziel?

Quick Check

Alle Werte pro Bestellung. Das Ergebnis rechnet sofort mit.

Land

Was übergibt Ihr Tracking an Google Ads?

Annahme – Tracking prüfen: Wir rechnen mit Brutto-Werten inkl. MwSt..

inkl. MwSt., so wie Ihre Kunden bezahlen

in % vom Netto-Warenwert

Anteil des Warenwerts, der zurückkommt

Versand, Fulfillment, Payment und Retouren in % vom Warenwert

in % vom Netto-Umsatz nach Retouren

in % wie in Google Ads angezeigt, z. B. 450

Ihr Ergebnis

Ihre wichtigste Zahl: 517 %

Unter Ihren Annahmen sollte Google Ads langfristig mindestens etwa 517 % erreichen, damit nach Marketing 10 % Deckungsbeitrag bleiben.

Alle ROAS-Werte so, wie Google Ads sie misst.

Break-even

372 %

Darunter verlieren Sie Geld.

wirtschaftlich 281 % · KUR 26,9 %

Ziel-ROAS

517 %

Hier erreichen Sie Ihren Ziel-Deckungsbeitrag.

wirtschaftlich 391 % · KUR 19,3 %

Profitabler Skalierungsbereich

406 % – 517 %

Zwischen 406 % und 517 % kann mehr Budget wirtschaftlich sinnvoll sein, obwohl der ROAS sinkt.

wirtschaftlich 307 % · KUR 24,6 %

Empfohlener tROAS

Ohne Budgetdaten nicht bestimmbar – sicherer Startwert: 517 %

für Ihr Ziel: Maximaler Deckungsbeitrag in €

Marge vor Marketing: 35,6 % · Übersetzungsfaktor Google zu wirtschaftlich: 1,32

Unsere Empfehlung

Starten Sie mit einem tROAS von 517 %. Den ROAS mit dem höchsten Deckungsbeitrag ermitteln Sie mit Ihrer Budgetkurve.

Nächster Schritt: Klären Sie zuerst, was Ihr Tracking an Google Ads übergibt.

Alle Eingaben stehen im Link. Kopieren Sie die Adresse, um das Ergebnis zu teilen.

Profi-Modus

Jeder Bereich verfeinert dasselbe Ergebnis oben.

Basisdaten

ohne MwSt. und Versand; leer = aus dem Bestellwert (100,00 €)

Wareneinsatz und Retourenquote kommen aus dem Quick Check.

Wareneinsatz und Retourenquote kommen aus dem Quick Check.

Standard 80 %

was Ihre Kunden für den Versand zahlen, ohne MwSt.

in % des Versanderlöses

in % vom Netto-Umsatz nach Retouren · Standard 3 %

in % vom Netto-Umsatz nach Retouren · leer = Ziel-Deckungsbeitrag + 5 Punkte

Weitere variable Kosten

Solange keine Einzelkosten (Versand, Fulfillment, Payment, Retourenkosten) gesetzt sind, gilt die Pauschale aus dem Quick Check.

in % vom Bruttobetrag · Standard 1,5 %

Standard 0,25

Standard 0 %

Lager, Pick & Pack, Verpackung

leer = Retourenquote

Rückversand, Prüfung, Aufbereitung

in % vom Netto-Warenwert, z. B. Provisionen

z. B. Agentur- oder Toolkosten in % des Werbebudgets

Deckungsbeitrag vor Marketing pro Bestellung
PositionBetragAnteil
Umsatz nach Retouren (netto)90,00 €100,0 %
Wareneinsatz−46,00 €51,1 %
Variable Kosten (Pauschale)−12,00 €13,3 %
Deckungsbeitrag vor Marketing32,00 €35,6 %

Erweiterte Analyse

Google zeigt 500 % – was davon kommt wirklich bei Ihnen an?

Ihre Google-Ads-Einstellung

Kampagne öffnen → Einstellungen → Gebote → „Ziel-ROAS festlegen“ aktivieren → 517 % eintragen. Ohne Budgetdaten tragen Sie als sicheren Startwert 517 % ein.

T1 · Brutto oder netto?

T2 · Wert vor oder nach Rabatt?

T3 · Versandkosten im Conversion-Wert enthalten?

T4 · Werden Retouren und Stornos in Google Ads korrigiert?

Annahme für „Weiß nicht“: brutto, nach Rabatt, Versand enthalten, nicht korrigiert. Prüfen Sie Ihr Tracking.

optional, für einen Zeitraum, z. B. letzter Monat

optional · was Ihre Kunden für genau diese Bestellungen bezahlt haben: inkl. MwSt. und Versand, nach Rabatt, vor Retouren

Google sieht pro Bestellung 119,00 €, wirtschaftlich bleiben 90,00 €. Übersetzungsfaktor: 1,32.

Fachlich geprüft vom SEA-Team von arboro · Stand: Oktober 2026

Der Profit-Rechner in drei Minuten

Warum ein guter ROAS in Google Ads nicht automatisch Gewinn bedeutet und wie Sie mit dem Rechner Ihren echten Zielwert finden – für Shopbetreiber und Marketer.

Google Ads Profit-Rechner: Welchen ROAS brauchen Sie wirklich?

Break-even-ROAS berechnen

Der Break-even-ROAS ist der Wert, unter dem Werbung Deckungsbeitrag vernichtet. Er hängt allein von Ihrem Deckungsbeitrag vor Marketing ab: Break-even-ROAS = 1 ÷ Deckungsbeitragsquote. Bei 38 % Deckungsbeitrag liegt er bei 263 %.

Der Rechner bezieht alle variablen Kosten pro Bestellung ein: Wareneinsatz, Versand, Fulfillment, Payment-Gebühren, Retouren und deren Abwicklung. Für den einfachen Dreisatz aus Werbekosten und Umsatz gibt es den ROAS-Rechner.

Ziel-ROAS (tROAS) für Google Ads berechnen

Ein profitabler Ziel-ROAS deckt nicht nur die Kosten, sondern liefert den gewünschten Deckungsbeitrag nach Marketing: Ziel-ROAS = 1 ÷ (Deckungsbeitragsquote − Zielmarge). Welcher Wert passt, hängt von Ihrem Ziel ab:

  • Maximaler Deckungsbeitrag in Euro: bestimmbar, sobald Budgetdaten vorliegen

  • Wachstum bei Mindest-Deckungsbeitrag: der niedrigste vertretbare Ziel-ROAS

  • Effizienz und Cashflow: ein bewusst höherer Ziel-ROAS

Warum Google Ads einen anderen ROAS sieht

Übergibt Ihr Tracking Bruttowerte inklusive Mehrwertsteuer und werden Retouren nicht korrigiert, sieht Google mehr Umsatz, als bei Ihnen ankommt. Derselbe Shop mit 38 % Deckungsbeitrag und 15 % Retouren hat je nach Tracking einen anderen Break-even in Google Ads:

TrackingBreak-even in Google Ads
netto, Retouren korrigiert263 %
netto, nicht korrigiert310 %
brutto, korrigiert313 %
brutto, nicht korrigiert369 %

Wer 263 % als Ziel einträgt, obwohl Google brutto und ohne Retourenkorrektur misst, verliert mit jeder Bestellung Geld. Ob Ihr Tracking sauber misst, zeigt der Rechner – und serverseitiges Tracking schließt die häufigsten Lücken.

Wie viel Budget ist wirtschaftlich sinnvoll?

Mehr Budget senkt den ROAS – das ist normal. Entscheidend ist, ob der letzte zusätzliche Euro Werbung noch Deckungsbeitrag bringt. Aus zwei bis sechs Monaten Ihrer Daten modelliert der Rechner Ihre Budgetkurve und zeigt den Bereich mit dem höchsten Deckungsbeitrag nach Marketing, immer mit Unsicherheitsspanne. Sind die Daten zu dünn, sagt der Rechner das, statt eine Scheingenauigkeit auszugeben.

Produktgruppen und Neukunden

Produkte mit hoher Marge vertragen einen niedrigeren Ziel-ROAS als margenschwache Artikel. Der Rechner zeigt, ob Ihre Produktgruppen in einer gemeinsamen Kampagne wirtschaftlich richtig laufen. Für die Neukundengewinnung rechnet er mit dem Deckungsbeitrag aus Wiederkäufen, nicht mit Umsatz.

Häufige Fragen zum Profit-Rechner

Der Break-even-ROAS ist der niedrigste ROAS, bei dem Werbung ihre Kosten gerade noch über den Deckungsbeitrag zurückholt. Darunter kostet jede Bestellung aus Google Ads Geld.

So wird er berechnet:

  • Deckungsbeitrag vor Marketing ermitteln:

    • Umsatz nach Rabatten und Retouren minus Wareneinsatz, Versand, Fulfillment, Payment und Retourenabwicklung.

  • Kehrwert bilden:

    • Break-even-ROAS = 1 ÷ Deckungsbeitragsquote. Bei 38 % sind das 263 %.

  • In den Google-Wert übersetzen:

    • Je nach Tracking liegt derselbe Break-even in Google Ads höher, zum Beispiel bei 369 %.

Leiten Sie den Ziel-ROAS aus Ihrem Deckungsbeitrag und Ihrer Zielmarge ab, nicht aus Branchenwerten.

In drei Schritten:

  • Deckungsbeitragsquote bestimmen:

    • Zum Beispiel 38 % vor Marketing.

  • Zielmarge abziehen:

    • Sollen 10 % nach Marketing bleiben: 1 ÷ (38 % − 10 %) = 358 % wirtschaftlich.

  • Auf Ihr Tracking übersetzen:

    • Misst Google brutto und ohne Retourenkorrektur, entspricht das rund 500 % in Google Ads.

Weil Google oft einen anderen Umsatz sieht, als bei Ihnen ankommt.

Die häufigsten Gründe:

  • Bruttowerte:

    • Das Tracking übergibt Umsätze inklusive Mehrwertsteuer.

  • Retouren:

    • Erstattete Bestellungen werden nicht nachträglich korrigiert.

  • Rabatte und Versand:

    • Der Wert enthält Rabatte nicht oder zusätzlich Versandkosten.

  • Zuordnung:

    • Google rechnet Käufe auch dann der Anzeige zu, wenn andere Kanäle beteiligt waren.

Den Deckungsbeitrag nach Marketing, nicht den bilanziellen Gewinn. Fixkosten wie Personal, Miete oder Software sind nicht enthalten; Ihre Zielmarge muss sie decken.

Berücksichtigt werden pro Bestellung:

  • Umsatz:

    • nach Rabatten, Retouren und ohne Mehrwertsteuer

  • Variable Kosten:

    • Wareneinsatz, Versand, Fulfillment, Payment-Gebühren, Retourenabwicklung

  • Marketingkosten:

    • Werbebudget plus Kosten, die vom Budget abhängen, etwa eine prozentuale Agenturvergütung

Ja, aber nur so genau, wie Ihre Daten es erlauben. Aus zwei bis sechs Monaten mit unterschiedlichem Budget modelliert der Rechner, wie stark der ROAS bei mehr Budget sinkt.

Was Sie bekommen:

  • Budgetbereich:

    • der modellierte Bereich mit dem höchsten Deckungsbeitrag nach Marketing, mit Unsicherheitsspanne

  • Budgetsignal:

    • skalieren, zurückfahren oder keine eindeutige Aussage

  • Ehrliche Grenzen:

    • Bei zu wenigen oder zu ähnlichen Datenpunkten gibt der Rechner keine Budgetzahl aus.

Der ROAS misst Umsatz pro Werbe-Euro, der POAS Deckungsbeitrag pro Werbe-Euro und der MER die Wirkung des gesamten Marketings auf den Gesamtumsatz.

Die drei Kennzahlen im Überblick:

  • ROAS (Return on Ad Spend):

    • Umsatz ÷ Werbekosten eines Kanals. Schnell verfügbar, aber blind für Kosten und Marge.

  • POAS (Profit on Ad Spend):

    • Deckungsbeitrag ÷ Werbekosten. Ab 1,0 verdient die Werbung Geld, unabhängig von Branche und Marge.

  • MER (Marketing Efficiency Ratio):

    • Gesamtumsatz ÷ Marketingkosten aller Kanäle. Zeigt, ob Werbung den Shop insgesamt wachsen lässt, egal welcher Kanal sich den Verkauf zurechnet.

Der Profit-Rechner verbindet alle drei: Er übersetzt Ihren ROAS in Deckungsbeitrag und prüft im MER-Modul, ob zusätzliches Budget im Gesamtumsatz ankommt.

Ja. Alle Ergebnisse sehen Sie sofort, ohne Anmeldung, direkt im Browser. Ihre Eingaben bleiben in Ihrem Browser und lassen sich als Link teilen, etwa mit Ihrer Geschäftsführung oder Ihrer Agentur.

Sie wollen Google Ads nach Deckungsbeitrag steuern?

Ihre Kampagnen sollen Gewinn bringen, nicht nur Umsatz – für Shopware- und Shopify-Shops.